Nachhaltige Forstwirtschaft: Woher stammt unser Olivenholz?

Nachhaltige Forstwirtschaft: Woher stammt unser Olivenholz?

Ein Blick auf Anbaugebiete, Ernte und Zertifizierungen in Tunesien

Tunesien – Nachhaltiger Vorreiter im Olivenholzanbau

Olivenholz ist ein beliebter Rohstoff für hochwertige Schneidebretter, Küchenutensilien und Dekorationsartikel. Doch woher stammt dieses Holz, und wie nachhaltig wird es angebaut? Einer der weltweit größten Produzenten ist Tunesien – ein Land, das nicht nur für sein exzellentes Olivenöl, sondern auch für verantwortungsvoll bewirtschaftete Olivenwälder bekannt ist.

Anbaugebiete: Olivenbäume als nachhaltige Ressource

Tunesien verfügt über riesige Olivenhaine, die sich über etwa 1,8 Millionen Hektar erstrecken. Viele dieser Bäume sind hunderte Jahre alt und spielen eine wichtige Rolle für das ökologische Gleichgewicht. Anders als bei Tropenhölzern werden für die Olivenholzproduktion keine Bäume gefällt, sondern ausschließlich Holz von alten, nicht mehr fruchttragenden Olivenbäumen verwendet.

Ernte: Nachhaltige Nutzung statt Abholzung

Nach 40 bis 100 Jahren verliert ein Olivenbaum langsam seine Produktivität. Anstatt ihn zu verbrennen oder zu entsorgen, wird das hochwertige Holz weiterverwendet.
🔹 Kein Kahlschlag – nur alte Bäume, keine Rodung
🔹 Nachhaltiger Kreislauf – junge Bäume ersetzen alte
🔹 Handarbeit & Tradition – schonende Holzgewinnung durch lokale Handwerker

Diese nachhaltige Methode stellt sicher, dass Olivenbäume über Generationen hinweg erhalten bleiben und keine Monokulturen oder ökologische Schäden entstehen.

Fazit: Nachhaltiges Olivenholz aus Tunesien für bewusste Konsumenten

Tunesien beweist, dass Olivenholz eine nachhaltige Alternative zu anderen Holzarten ist. Durch die schonende Nutzung alter Bäume und lokale Handwerkskunst  entstehen langlebige und umweltfreundliche Produkte. 🌍💚


Hinterlassen Sie einen Kommentar